Sonntag, 25. Januar 2015

Die ersten Begrenzungspflöcke stehen...

...auf unserem winterlich anmutendem Grundstück.

Außerdem haben wir einen Tiefbauer gewählt. Schwer ist uns zu Entscheidung nicht gefallen, zumal wir nur zwei Kostenvoranschläge vorliegen hatten und der andere Bewerber eine Vielzahl von anfallenden Arbeiten nicht inkludiert hatte.
Auf böse finanzielle Mehrbelastungen muss man sich zwar immer einstellen, aber wenn man im Voraus vorsorgt, wird der daraus resultierende Ärger -hoffentlich- minimiert. Was uns aber Sorgen macht, ist dass sich bislang keine der angeschriebenen Firmen Interesse an dem Bau unserer Doppelgarage zeigt. Sonst könnten wir mit dem Tief- und Kellerbauer abklären, wie viele Fundamente zur Stabilisierung im Erdreich verankert werden müssen! In zwei Wochen haben wir nochmals ein Baustellengespräch mit unserem Architekten und unserer neuen Bauleiterin, bis dahin müssen die Würfel definitiv gefallen sein.

Sonntag, 11. Januar 2015

Time is ticking...

...vertretend hierfür das Bild unserer Traumuhr, die wir uns aber erst zulegen werden, wenn folgende Umstände eintreten:

1.) ein Ölscheich oder Millionär, der begeistert unseren Blog liest, schenkt uns die Designuhr zum Einzug oder
2.) der Hersteller erkennt, welches unglaubliche Potential dieses Bautagebuch auf zukünftige Bauherren hat und vermacht uns diese als Werbegeschenk oder
3.) wir schauen, ob wir nach dem Bauen noch Geld zur freien Verfügung haben.

Letzteres gilt es abzuwarten, da die Höhe der Baunebenkosten und der Doppelgarage nur wage feststeht. Falls Fall 1 oder 2 Interesse daran bekunden würde, dürfen Sie sich liebend gerne per Mail bei uns melden :-). Der Stromanschluss in passender Höhe ist bereits eingeplant.

Die Überschrift habe ich gewählt, da nun feststeht, wann unser Bauvorhaben nun startet:
- 7. und 8. KW: Kellerbau
- 10. KW: Hauserrichtung

Für die Durchführung spielt das Wetter eine entscheidende Rolle.
Wünschenswert wäre frostfreies, trockenes und windstilles Wetter für diesen Zeitraum.
Wenn man allerdings bedenkt, dass gestern die Außentemperatur auf frühlingshafte 18 Grad kletterte und heute ein reges Schneetreiben herrscht, birgt das Wetter ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

Gestern haben wir uns akribisch durch die Ausführungspläne gearbeitet. Es ist durchaus interessant zu sehen aus wie vielen konstruktionsbedingten Schichten das Vordach und der Balkon besteht, wir sind erleichtert, dass wir nur noch für den Belag zuständig sind.
Bei den Ausführungsplänen ergab sich nur noch eine Änderung. 


Die “Schamwand“ neben unserer Toilette musste aus Platzgründen entfernt werden. Wir empfanden 72 cm Breite zwischen den beiden Wänden rechts und links der Toilette als etwas beengt, zumal man im Laufe der Zeit ja eher dicker als dünner wird. Ein sehr vorausschauender Aspekt, wie ich finde :-).
Der einzige Fehler, der in der Ausführungsplanung auftauchte, war dass unser druckwasserdichter Keller (weiße Wanne) mit einem gewöhnlichen vertauscht wurde. Zur Berichtigung müssen noch zusätzliche 4 cm in der Kellerwand eingeplant werden.
Auch der Baustellentermin steht nun fest, zuvor muss unser Vermesser allerdings noch den Grundriss abstecken.

Auch die Weihnachtsgeschenke fielen dieses Jahr themenbezogen aus: ein Lasermessgerät, eine Laserwasserwaage, Toilettenpapierhalter, neue Badeaccessoires und vieles mehr :-)
Kaum zu glauben, dass wir nächstes Weihnachten in unserem eigenen Haus feiern. Ich befürchte jetzt schon, dass Torsten auf einen überdimensionierten Christbaum besteht, da die Platzverhältnisse dies auch zulassen. Auch eine riesen Feuerwerksbatterie liegt gut verpackt im Keller und wartet darauf im Sommer das Haus einzuweihen. Wie ihr alle seht, sind wir vorbereitet, auf alles was noch kommen möge... ;-)

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Jipiiii, unsere Baugenehmigung ist da...

...und selbstverständlich beiliegend der Bescheid eine ordentliche Stange Geld an die Stadt zu überweisen. Jetzt steht aber fest, wir dürften mit unserem Bau beginnen! :-)
Die Firma Büdenbender erstellt momentan die statischen Berechnungen unseres Eigenheimes, die dann an den Kellerbauer (Glatthaar) weitergeschickt werden. Hier wird wiederum mittels mathematischer Analyse bestimmt, welche Wandstärken verwendet werden müssen, damit das Haus auch eine ordentliche Stabilität aufweist. Das erinnert mich an das Märchen mit den drei kleinen Schweinchen, bei denen der Wolf versucht die Häuser umzupusten, was ihm bei dem Stroh- und Holzhaus auch gelingt. Letzten Endes scheiterte der Wolf nur am Ziegelhaus, aber ich finde, dass ein im Erdreich fest verankerter Keller mit darauf sitzendem Holzhaus und angrenzender Ziegelgarage ihn auch vor größere Schwierigkeiten stellt :-)))

Der Bauplan sieht momentan wie folgt aus:
-KW 3 oder 4: Baustellentermin zur Koordinierung der verschiedenen Gewerke
- Mitte Februar: Kellerbau und Garagenbau durch ???
- Ende Februar/Anfang März: Hausaufstellung
- voraussichtlich bis Anfang Juni: schlüsselfertiger Ausbau des Hauses durch Büdenbender
… Hausübergabe...Einzug... und irgendwann überglückliche Eigenheimbesitzer :-)))

Seit gestern prangt auch ein Schild von Büdenbender auf unserem Grundstück. Es macht auch optisch richtig was her, auch wenn wir kritisch sind, inwieweit sich die großen Angriffsfläche als sturmsicher erweist.

Donnerstag, 20. November 2014

Stetige Veränderung ist die wahre Lebenskunst...




Das trifft beispielsweise auf unsere projektierte Garage zu. Anfänglich haben wir uns aus Kostengründen für eine Fertiggarage entschieden. Nachdem sich im Laufe der Zeit aber immer mehr Zusatzpositionen ( Dachterrasse mit umlaufenden Brüstungswänden, auf der Rückseite der Garage ein zusätzliches Tor, sowie eine Geschosserhöhung) eingeplant wurden, empfahl uns Herr X die Garage in massiver Bauweise herstellen zu lassen. Inzwischen wurden drei regionale Maurerbetriebe angeschrieben und wir können auf die Kostenvoranschläge gespannt sein.

Die Fertigstellung des Baugebietes liegt nun auch in den letzten Zügen. Die Zufahrtsstraßen sind schon seit einigen Wochen asphaltiert. Momentan werden die Bürgersteige und öffentliche Parkplätze mit aufwendigen Mustern verlegt. Sehr feudal! Das wäre meines Erachtens nicht nötig gewesen, ich hätte mich auch mit einem ganz gewöhnlichen Gehweg zufrieden gegeben. Langsam können wir auch nachvollziehen, warum die Erschließungskosten so hoch angesetzt waren.

Auch sollten sich die zukünftigen Bauherren mit zusätzlichen Versicherungen beschäftigen.
Da wäre zum einen die Risikolebensversicherung und zum anderen die Bauherren- und Bauleistungshaftpflicht zu nennen. Letztere werden wir aber aus finanziellen Gründen erst kurz vor Beginn des Kellerbaus abschließen.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Was lange währt wird endlich gut...:-)

Kaum zu glauben, aber nach langer Zeit stand für uns ein wichtiger Termin fest: das Signieren des Bauantrages mit unserer Architektin Frau Feller!
Akribisch gingen sie mit uns den ersten Bauantrag komplett durch, danach hieß es alle sieben Mappen mit Unterschriften zu versehen.
Gespannt waren wir auch auf die neuen Ansichten des Hauses, da wir aus geländetechnischen Gründen die Garage tiefer setzen mussten. Wäre das Haus und die Garage auf der gleichen Höhe platziert worden, hätten wir jeden Tag mit den Autos eine 11 Grad Neigung bewältigen müssen. Das würde ja momentan mit Torstens SUV kein Problem darstellen, was aber meinen Flitzer und eventuelle spätere Sportwagen betrifft schon :-) Und man möchte sich ja nicht ernsthaft - im wahrsten Sinne des Wortes - die Zukunft verbauen! ;-)
Gleich nach unserem Termin mit Frau Feller spazierten wir in völliger Dunkelheit zum Rathaus um den Bauantrag einzuwerfen. Und jaaaaaa, wir haben uns dreimal vergewissert, dass es auch wirklich der richtige Briefkasten ist :-) Bei solch wichtigen Aufgaben läuft man auch gerne mehrmals um das ganze Rathaus herum um definitiv auszuschließen, dass es einen separaten „Bauverwaltungs“-Briefkasten gibt. Das wir nicht auch noch mit Stirnlampen herumliefen (TaschenlampenApp sei Dank!), war wirklich auch alles :-)
Da unser Bauantrag im Kenntnisgabeverfahren bearbeitet wird, werden wir etwa vier Wochen warten müssen, bevor die langersehnte die Baugenehmigung eintrifft.

Zwei Wochen zuvor konnten wir auf dem Rathaus schon das Haus unseres zukünftigen Nachbarn begutachten, das soweit man das anhand der Bauvorlagen sehen kann, eine schöne Optik aufweist und auf einen modernen Geschmack unserer “Angrenzer“ schließen lässt.
Vorausgesetzt sie streichen das Haus am Ende nicht gelb oder lila an! :-)
Was die Platzierung des Nachbarhauses im Baufenster betrifft, so haben wir ebenfalls Glück, da uns von unserer Dachterrasse aller Voraussicht nach der Blick auf den Bodensee erhalten bleibt :-)



Der große Aufreger...

Wir haben einige Zeit verstreichen lassen um unsere Emotionen bezüglich Büdenbenders Berechnungen der KFW-Anforderungen zu verarbeiten.
Rückblickend muss ich leider sagen, dass es mir wie ein weiterer Versuch erscheint um an noch mehr Geld von unerfahrenen Bauherren zu gelangen.
Aber nun zur ganzen Geschichte:
Im April 2014 unterzeichneten Torsten und ich den Werkvertrag über unseren Hausbau mit Büdenbender. Leider enthält dieser Vertrag keinerlei Platz für zusätzlich getroffene Ergänzungen.
Bei der Vertragsbestätigungen forderten wir Herrn X auf, in der Angebotsbeschreibung schriftlich den Vermerk “Haus inkl. KFW 55 förderfähig“ festzuhalten.
“Sicher ist sicher“ lautet hier die Devise und ein halbes Jahr später waren wir sehr froh, damals so hartnäckig gewesen zu sein.
Um mit den Wärmeschutzberechnungen starten zu können, benötigte die Statikerin von Büdenbender eine monatliche Simulation unserer Photovoltaikanlage in kWh.
In einem Telefonat habe ich mit Frau N. eine Probeberechnung mit durchschnittlichen Ertragswerten durchlaufen lassen, mit dem Resultat, dass wir keinerlei Probleme haben würden um an ein Effizienzhaus 55 zu gelangen.
Da alle Eckdaten schon im Programm eingegeben waren, dachten wir es wäre auch kein Problem, wenn in der Abwesenheit (=verdienter Urlaub) von Frau N. ihr Kollege die Wärmeschutzberechnung mit unseren monatlichen Photovoltaikerträgen zu Ende führen könnte.
Weit verfehlt... :-(...oder EINMAL mit Profis arbeiten :-(((
Nach kurzer Zeit erhielten wir die KFW-Anforderungen, auf denen vermerkt war, dass wir aufgrund der Transmissionswärmeverluste der Gebäudehülle noch zusätzlich die Kellerinnenwände im Flurbereich dämmen müssten!
Nach Nachfrage erhielten wir die Antwort, dass diese Maßnahme ca. 4000 Euro kosten würde!
Unsere Aufregung und unsere Enttäuschung kann sich wohl jeder vorstellen!!!
Nachdem wir unserem Frust telefonisch bei unserem Architekten Herrn X ausgelassen haben, bekamen wir nach einer Stunde telefonisch mitgeteilt, dass wir aus Kulanz jetzt nur 1200 Euro für die zusätzliche Innendämmung zahlen müssten.
Im Kopf haben wir uns schon von der KFW 55 Förderungen verabschiedet, da wir kein zusätzliches Geld in unsinnige Maßnahmen stecken wollten. KFW Wert hin oder her, das wichtigste ist doch, dass man sich in seinem Haus wohl fühlen sollte!
Zwei Tage später wurde unsere Wärmeschutzberechnung nochmals überprüft, wobei festgestellt wurde, dass der Kollege die komplette Perimeterdämmung (112mm) des Kellers vergessen hatte!
Ja, ich sehe wirklich ein, dass Menschen Fehler machen, aber ich finde es unverschämt, wenn man sich dafür nicht einmal entschuldigt! Das ist wirklich schwach!!!

Der aktuelle Wärmeschutznachweis stimmt uns aber wieder glücklich...:-)