Sonntag, 1. März 2015

Es geht los :-)

Nachdem für die nächsten drei Tage annehmbares Bauwetter prophezeit wurde, entschied unser Tiefbauer mit dem Aushub zu beginnen. Voller Vorfreude spazierte ich morgens auf unser Grundstück und stellte fest, dass der nette Herr schon fleißig am Arbeiten war, wobei der Bagger anfänglich als Schneeräumer fungierte :-)
Anschließend wurden die Begrenzungspfosten nochmals vermessen, neue Pflöcke für den Arbeitsraum in den Boden gerammt und Markierungslinien gestreut.
Unvorstellbar welche Freunde entstehen kann, wenn der Bagger ein immer tiefer werdendes Loch gräbt und der Erdhügel im Garten an Größe gewinnt :-).
Gegen Ende wurde die Kellergrube auf die entsprechende Höhe mit einer Kiesschicht verfüllt.
Am nächsten Tag hatte sich schon die Firma Glatthaar für das Betonieren der Kellerbodenplatte angekündigt. Ein großes Lob geht hier an unseren Tiefbauer und die Firma Glatthaar, die alle Termine pünktlich eingehalten und sehr gut koordiniert haben!

Dienstag, 24. Februar 2015

Winter is coming...




Auch wenn viele beim Stichwort “Bodensee“ an blau-grün schillerndes Wasser mit darauf tänzelnden Segelbooten denken, präsentierte sich der Februar dieses Jahr von seiner winterlichen Seite. Nicht nur dass sich die Temperaturen weit unter der Null Grad Marke einpendelte, es schneite auch relativ häufig und wir hatten regelmäßig unter einem hartnäckigen Hochnebel zu leiden. Dies führte zwangsläufig dazu, dass wir unseren Zeitplan bezüglich Erdarbeiten und Kellerbau nicht einhalten konnten und auch der Hausmontagetermin drei Wochen nach hinten rückte. Das ist einfach höhere Gewalt, aber wir hoffen inständig, dass bald der Startschuss für den Frühling fällt.

Sonntag, 25. Januar 2015

Die ersten Begrenzungspflöcke stehen...

...auf unserem winterlich anmutendem Grundstück.

Außerdem haben wir einen Tiefbauer gewählt. Schwer ist uns zu Entscheidung nicht gefallen, zumal wir nur zwei Kostenvoranschläge vorliegen hatten und der andere Bewerber eine Vielzahl von anfallenden Arbeiten nicht inkludiert hatte.
Auf böse finanzielle Mehrbelastungen muss man sich zwar immer einstellen, aber wenn man im Voraus vorsorgt, wird der daraus resultierende Ärger -hoffentlich- minimiert. Was uns aber Sorgen macht, ist dass sich bislang keine der angeschriebenen Firmen Interesse an dem Bau unserer Doppelgarage zeigt. Sonst könnten wir mit dem Tief- und Kellerbauer abklären, wie viele Fundamente zur Stabilisierung im Erdreich verankert werden müssen! In zwei Wochen haben wir nochmals ein Baustellengespräch mit unserem Architekten und unserer neuen Bauleiterin, bis dahin müssen die Würfel definitiv gefallen sein.

Sonntag, 11. Januar 2015

Time is ticking...

...vertretend hierfür das Bild unserer Traumuhr, die wir uns aber erst zulegen werden, wenn folgende Umstände eintreten:

1.) ein Ölscheich oder Millionär, der begeistert unseren Blog liest, schenkt uns die Designuhr zum Einzug oder
2.) der Hersteller erkennt, welches unglaubliche Potential dieses Bautagebuch auf zukünftige Bauherren hat und vermacht uns diese als Werbegeschenk oder
3.) wir schauen, ob wir nach dem Bauen noch Geld zur freien Verfügung haben.

Letzteres gilt es abzuwarten, da die Höhe der Baunebenkosten und der Doppelgarage nur wage feststeht. Falls Fall 1 oder 2 Interesse daran bekunden würde, dürfen Sie sich liebend gerne per Mail bei uns melden :-). Der Stromanschluss in passender Höhe ist bereits eingeplant.

Die Überschrift habe ich gewählt, da nun feststeht, wann unser Bauvorhaben nun startet:
- 7. und 8. KW: Kellerbau
- 10. KW: Hauserrichtung

Für die Durchführung spielt das Wetter eine entscheidende Rolle.
Wünschenswert wäre frostfreies, trockenes und windstilles Wetter für diesen Zeitraum.
Wenn man allerdings bedenkt, dass gestern die Außentemperatur auf frühlingshafte 18 Grad kletterte und heute ein reges Schneetreiben herrscht, birgt das Wetter ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

Gestern haben wir uns akribisch durch die Ausführungspläne gearbeitet. Es ist durchaus interessant zu sehen aus wie vielen konstruktionsbedingten Schichten das Vordach und der Balkon besteht, wir sind erleichtert, dass wir nur noch für den Belag zuständig sind.
Bei den Ausführungsplänen ergab sich nur noch eine Änderung. 


Die “Schamwand“ neben unserer Toilette musste aus Platzgründen entfernt werden. Wir empfanden 72 cm Breite zwischen den beiden Wänden rechts und links der Toilette als etwas beengt, zumal man im Laufe der Zeit ja eher dicker als dünner wird. Ein sehr vorausschauender Aspekt, wie ich finde :-).
Der einzige Fehler, der in der Ausführungsplanung auftauchte, war dass unser druckwasserdichter Keller (weiße Wanne) mit einem gewöhnlichen vertauscht wurde. Zur Berichtigung müssen noch zusätzliche 4 cm in der Kellerwand eingeplant werden.
Auch der Baustellentermin steht nun fest, zuvor muss unser Vermesser allerdings noch den Grundriss abstecken.

Auch die Weihnachtsgeschenke fielen dieses Jahr themenbezogen aus: ein Lasermessgerät, eine Laserwasserwaage, Toilettenpapierhalter, neue Badeaccessoires und vieles mehr :-)
Kaum zu glauben, dass wir nächstes Weihnachten in unserem eigenen Haus feiern. Ich befürchte jetzt schon, dass Torsten auf einen überdimensionierten Christbaum besteht, da die Platzverhältnisse dies auch zulassen. Auch eine riesen Feuerwerksbatterie liegt gut verpackt im Keller und wartet darauf im Sommer das Haus einzuweihen. Wie ihr alle seht, sind wir vorbereitet, auf alles was noch kommen möge... ;-)

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Jipiiii, unsere Baugenehmigung ist da...

...und selbstverständlich beiliegend der Bescheid eine ordentliche Stange Geld an die Stadt zu überweisen. Jetzt steht aber fest, wir dürften mit unserem Bau beginnen! :-)
Die Firma Büdenbender erstellt momentan die statischen Berechnungen unseres Eigenheimes, die dann an den Kellerbauer (Glatthaar) weitergeschickt werden. Hier wird wiederum mittels mathematischer Analyse bestimmt, welche Wandstärken verwendet werden müssen, damit das Haus auch eine ordentliche Stabilität aufweist. Das erinnert mich an das Märchen mit den drei kleinen Schweinchen, bei denen der Wolf versucht die Häuser umzupusten, was ihm bei dem Stroh- und Holzhaus auch gelingt. Letzten Endes scheiterte der Wolf nur am Ziegelhaus, aber ich finde, dass ein im Erdreich fest verankerter Keller mit darauf sitzendem Holzhaus und angrenzender Ziegelgarage ihn auch vor größere Schwierigkeiten stellt :-)))

Der Bauplan sieht momentan wie folgt aus:
-KW 3 oder 4: Baustellentermin zur Koordinierung der verschiedenen Gewerke
- Mitte Februar: Kellerbau und Garagenbau durch ???
- Ende Februar/Anfang März: Hausaufstellung
- voraussichtlich bis Anfang Juni: schlüsselfertiger Ausbau des Hauses durch Büdenbender
… Hausübergabe...Einzug... und irgendwann überglückliche Eigenheimbesitzer :-)))

Seit gestern prangt auch ein Schild von Büdenbender auf unserem Grundstück. Es macht auch optisch richtig was her, auch wenn wir kritisch sind, inwieweit sich die großen Angriffsfläche als sturmsicher erweist.

Donnerstag, 20. November 2014

Stetige Veränderung ist die wahre Lebenskunst...




Das trifft beispielsweise auf unsere projektierte Garage zu. Anfänglich haben wir uns aus Kostengründen für eine Fertiggarage entschieden. Nachdem sich im Laufe der Zeit aber immer mehr Zusatzpositionen ( Dachterrasse mit umlaufenden Brüstungswänden, auf der Rückseite der Garage ein zusätzliches Tor, sowie eine Geschosserhöhung) eingeplant wurden, empfahl uns Herr X die Garage in massiver Bauweise herstellen zu lassen. Inzwischen wurden drei regionale Maurerbetriebe angeschrieben und wir können auf die Kostenvoranschläge gespannt sein.

Die Fertigstellung des Baugebietes liegt nun auch in den letzten Zügen. Die Zufahrtsstraßen sind schon seit einigen Wochen asphaltiert. Momentan werden die Bürgersteige und öffentliche Parkplätze mit aufwendigen Mustern verlegt. Sehr feudal! Das wäre meines Erachtens nicht nötig gewesen, ich hätte mich auch mit einem ganz gewöhnlichen Gehweg zufrieden gegeben. Langsam können wir auch nachvollziehen, warum die Erschließungskosten so hoch angesetzt waren.

Auch sollten sich die zukünftigen Bauherren mit zusätzlichen Versicherungen beschäftigen.
Da wäre zum einen die Risikolebensversicherung und zum anderen die Bauherren- und Bauleistungshaftpflicht zu nennen. Letztere werden wir aber aus finanziellen Gründen erst kurz vor Beginn des Kellerbaus abschließen.