Mittwoch, 10. Dezember 2014

Jipiiii, unsere Baugenehmigung ist da...

...und selbstverständlich beiliegend der Bescheid eine ordentliche Stange Geld an die Stadt zu überweisen. Jetzt steht aber fest, wir dürften mit unserem Bau beginnen! :-)
Die Firma Büdenbender erstellt momentan die statischen Berechnungen unseres Eigenheimes, die dann an den Kellerbauer (Glatthaar) weitergeschickt werden. Hier wird wiederum mittels mathematischer Analyse bestimmt, welche Wandstärken verwendet werden müssen, damit das Haus auch eine ordentliche Stabilität aufweist. Das erinnert mich an das Märchen mit den drei kleinen Schweinchen, bei denen der Wolf versucht die Häuser umzupusten, was ihm bei dem Stroh- und Holzhaus auch gelingt. Letzten Endes scheiterte der Wolf nur am Ziegelhaus, aber ich finde, dass ein im Erdreich fest verankerter Keller mit darauf sitzendem Holzhaus und angrenzender Ziegelgarage ihn auch vor größere Schwierigkeiten stellt :-)))

Der Bauplan sieht momentan wie folgt aus:
-KW 3 oder 4: Baustellentermin zur Koordinierung der verschiedenen Gewerke
- Mitte Februar: Kellerbau und Garagenbau durch ???
- Ende Februar/Anfang März: Hausaufstellung
- voraussichtlich bis Anfang Juni: schlüsselfertiger Ausbau des Hauses durch Büdenbender
… Hausübergabe...Einzug... und irgendwann überglückliche Eigenheimbesitzer :-)))

Seit gestern prangt auch ein Schild von Büdenbender auf unserem Grundstück. Es macht auch optisch richtig was her, auch wenn wir kritisch sind, inwieweit sich die großen Angriffsfläche als sturmsicher erweist.

Donnerstag, 20. November 2014

Stetige Veränderung ist die wahre Lebenskunst...




Das trifft beispielsweise auf unsere projektierte Garage zu. Anfänglich haben wir uns aus Kostengründen für eine Fertiggarage entschieden. Nachdem sich im Laufe der Zeit aber immer mehr Zusatzpositionen ( Dachterrasse mit umlaufenden Brüstungswänden, auf der Rückseite der Garage ein zusätzliches Tor, sowie eine Geschosserhöhung) eingeplant wurden, empfahl uns Herr X die Garage in massiver Bauweise herstellen zu lassen. Inzwischen wurden drei regionale Maurerbetriebe angeschrieben und wir können auf die Kostenvoranschläge gespannt sein.

Die Fertigstellung des Baugebietes liegt nun auch in den letzten Zügen. Die Zufahrtsstraßen sind schon seit einigen Wochen asphaltiert. Momentan werden die Bürgersteige und öffentliche Parkplätze mit aufwendigen Mustern verlegt. Sehr feudal! Das wäre meines Erachtens nicht nötig gewesen, ich hätte mich auch mit einem ganz gewöhnlichen Gehweg zufrieden gegeben. Langsam können wir auch nachvollziehen, warum die Erschließungskosten so hoch angesetzt waren.

Auch sollten sich die zukünftigen Bauherren mit zusätzlichen Versicherungen beschäftigen.
Da wäre zum einen die Risikolebensversicherung und zum anderen die Bauherren- und Bauleistungshaftpflicht zu nennen. Letztere werden wir aber aus finanziellen Gründen erst kurz vor Beginn des Kellerbaus abschließen.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Was lange währt wird endlich gut...:-)

Kaum zu glauben, aber nach langer Zeit stand für uns ein wichtiger Termin fest: das Signieren des Bauantrages mit unserer Architektin Frau Feller!
Akribisch gingen sie mit uns den ersten Bauantrag komplett durch, danach hieß es alle sieben Mappen mit Unterschriften zu versehen.
Gespannt waren wir auch auf die neuen Ansichten des Hauses, da wir aus geländetechnischen Gründen die Garage tiefer setzen mussten. Wäre das Haus und die Garage auf der gleichen Höhe platziert worden, hätten wir jeden Tag mit den Autos eine 11 Grad Neigung bewältigen müssen. Das würde ja momentan mit Torstens SUV kein Problem darstellen, was aber meinen Flitzer und eventuelle spätere Sportwagen betrifft schon :-) Und man möchte sich ja nicht ernsthaft - im wahrsten Sinne des Wortes - die Zukunft verbauen! ;-)
Gleich nach unserem Termin mit Frau Feller spazierten wir in völliger Dunkelheit zum Rathaus um den Bauantrag einzuwerfen. Und jaaaaaa, wir haben uns dreimal vergewissert, dass es auch wirklich der richtige Briefkasten ist :-) Bei solch wichtigen Aufgaben läuft man auch gerne mehrmals um das ganze Rathaus herum um definitiv auszuschließen, dass es einen separaten „Bauverwaltungs“-Briefkasten gibt. Das wir nicht auch noch mit Stirnlampen herumliefen (TaschenlampenApp sei Dank!), war wirklich auch alles :-)
Da unser Bauantrag im Kenntnisgabeverfahren bearbeitet wird, werden wir etwa vier Wochen warten müssen, bevor die langersehnte die Baugenehmigung eintrifft.

Zwei Wochen zuvor konnten wir auf dem Rathaus schon das Haus unseres zukünftigen Nachbarn begutachten, das soweit man das anhand der Bauvorlagen sehen kann, eine schöne Optik aufweist und auf einen modernen Geschmack unserer “Angrenzer“ schließen lässt.
Vorausgesetzt sie streichen das Haus am Ende nicht gelb oder lila an! :-)
Was die Platzierung des Nachbarhauses im Baufenster betrifft, so haben wir ebenfalls Glück, da uns von unserer Dachterrasse aller Voraussicht nach der Blick auf den Bodensee erhalten bleibt :-)



Der große Aufreger...

Wir haben einige Zeit verstreichen lassen um unsere Emotionen bezüglich Büdenbenders Berechnungen der KFW-Anforderungen zu verarbeiten.
Rückblickend muss ich leider sagen, dass es mir wie ein weiterer Versuch erscheint um an noch mehr Geld von unerfahrenen Bauherren zu gelangen.
Aber nun zur ganzen Geschichte:
Im April 2014 unterzeichneten Torsten und ich den Werkvertrag über unseren Hausbau mit Büdenbender. Leider enthält dieser Vertrag keinerlei Platz für zusätzlich getroffene Ergänzungen.
Bei der Vertragsbestätigungen forderten wir Herrn X auf, in der Angebotsbeschreibung schriftlich den Vermerk “Haus inkl. KFW 55 förderfähig“ festzuhalten.
“Sicher ist sicher“ lautet hier die Devise und ein halbes Jahr später waren wir sehr froh, damals so hartnäckig gewesen zu sein.
Um mit den Wärmeschutzberechnungen starten zu können, benötigte die Statikerin von Büdenbender eine monatliche Simulation unserer Photovoltaikanlage in kWh.
In einem Telefonat habe ich mit Frau N. eine Probeberechnung mit durchschnittlichen Ertragswerten durchlaufen lassen, mit dem Resultat, dass wir keinerlei Probleme haben würden um an ein Effizienzhaus 55 zu gelangen.
Da alle Eckdaten schon im Programm eingegeben waren, dachten wir es wäre auch kein Problem, wenn in der Abwesenheit (=verdienter Urlaub) von Frau N. ihr Kollege die Wärmeschutzberechnung mit unseren monatlichen Photovoltaikerträgen zu Ende führen könnte.
Weit verfehlt... :-(...oder EINMAL mit Profis arbeiten :-(((
Nach kurzer Zeit erhielten wir die KFW-Anforderungen, auf denen vermerkt war, dass wir aufgrund der Transmissionswärmeverluste der Gebäudehülle noch zusätzlich die Kellerinnenwände im Flurbereich dämmen müssten!
Nach Nachfrage erhielten wir die Antwort, dass diese Maßnahme ca. 4000 Euro kosten würde!
Unsere Aufregung und unsere Enttäuschung kann sich wohl jeder vorstellen!!!
Nachdem wir unserem Frust telefonisch bei unserem Architekten Herrn X ausgelassen haben, bekamen wir nach einer Stunde telefonisch mitgeteilt, dass wir aus Kulanz jetzt nur 1200 Euro für die zusätzliche Innendämmung zahlen müssten.
Im Kopf haben wir uns schon von der KFW 55 Förderungen verabschiedet, da wir kein zusätzliches Geld in unsinnige Maßnahmen stecken wollten. KFW Wert hin oder her, das wichtigste ist doch, dass man sich in seinem Haus wohl fühlen sollte!
Zwei Tage später wurde unsere Wärmeschutzberechnung nochmals überprüft, wobei festgestellt wurde, dass der Kollege die komplette Perimeterdämmung (112mm) des Kellers vergessen hatte!
Ja, ich sehe wirklich ein, dass Menschen Fehler machen, aber ich finde es unverschämt, wenn man sich dafür nicht einmal entschuldigt! Das ist wirklich schwach!!!

Der aktuelle Wärmeschutznachweis stimmt uns aber wieder glücklich...:-)





Sonntag, 28. September 2014

Warten, warten, warten...

Zunächst zu den positiven Nachrichten: die Erschließung unseres Baugebietes läuft hervorragend voran, seit letzter Woche wird jetzt auch noch Samstags und bis 19 Uhr eifrig gebaggert! Auf dem Bild sitze ich auf dem Randstein vor unserem Baugrundstück und schaue optimistisch in die Zukunft :-) 


Wo wir gerade positiv gestimmt sind, zu den unerfreulichen Dingen bezüglich Verzögerung.
Einen Vermesser haben wir seit Mitte August beauftragt, der unverzüglich alle bis dahin erhobenen Daten an unsere Architektin geschickt hat.
Eine endgültige Vermessung des Grundstückes wird erst erfolgen, wenn die Straße komplett asphaltiert ist. Aus diesem Grund erklärte uns Frau F., dass es keinen Sinn machen würde, den Bauantrag mit diesen Daten zu erstellen.
Das war für uns sehr ärgerlich zumal die Höhe der Straße, der Hausanschlüsse und der Hauserdgeschosshöhe schon eindeutig feststand!
Aber was will man da machen?
Also rief ich auf der Stadt an und fragte nach, ob von den anderen Bauherren schon Bauanträge bei ihnen vorliegen würden. Als Antwort bekam ich , dass schon zahlreiche Anträge im Moment bearbeitet würden. Warum dann nicht unserer?
Verärgert rief ich bei Herrn Joachim Büdenbender an um mich darüber zu beschweren, dass seit nun sechs Wochen nichts passiert sei und dies nicht unsere Schuld wäre! Auch wenn sich unsere Architektin krankheitsbedingt in eine Klinik einliefern lassen musste -das tut uns natürlich sehr leid- darf ihr Problem nicht zu unserem Problem werden!
Diesbezüglich wurde mir auch zugestimmt und versprochen, dass diese zeitliche Verzögerung der Bauantragserstellung Büdenbender bekannt sei und sie versuchen würden, den Baubeginn fristgerecht zu beginnnen! Schriftliches gibt es natürlich hier aber nichts :-(

An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Joachim Büdenbender bedanken, der durch seine souveräne Art und klare Vorgehensweise die Bauvorbereitung so gut koordiniert, dass wir anhand von To-Do-Listen genau sehen, was wir noch alles zu erledigen haben.
Da wir nun alles getan haben, was in unserer Macht steht, heißt es also wieder warten und Däumchen drehen :-(

Entscheidung Photovoltaik-Anlage...

...oder auch der Wunsch autark zu sein :-)
Den Entschluss die Photovoltaik-Anlage schon während des Baubeginns zu installieren, ist bei uns recht spät gefallen. Letzten Endes überzeugte und aber schon allein die Tatsache, das beim Bau schon stehende Baugerüst mitzubenutzen (spart Kosten um die 800 Euro) und nicht auf die Brauchwasserzirkulationspumpe verzichten zu müssen (und trotzdem KfW55-Haus zu bleiben).
Uns geht es auch einfach darum, den durch die PV-Anlage erzeugten Strom selbst zu verbrauchen. Ein Kraftwerk auf dem Dach ist bei unserer Hausgröße nicht möglich und auch nicht gewollt, da sich heutzutage das Einspeisen des Stromes einfach nicht rechnet! Da können mir die Experten vorrechnen was sie wollen, das stimmt einfach nicht!

In unserem Fall hätten es folgende Möglichkeiten gegeben um die verschiedenen KFW Fördermittel zu erlangen.

KFW 70: Haus mit Keller (Perimeterdämmung 120 cm und beheizten Kelleraufgang) mit Brauchwasserzirkulationspumpe

KFW 55: Haus mit Keller (Perimerdämmung 120 cm, beheizten und innen nochmals gedämmten Kelleraufgang, Mehrkosten knapp 2000 Euro) mit Brauchwasserzirkulationspumpe

Fazit: die zusätzliche Dämmung hätte sich für uns kaum bemerkbar gemacht und hierfür ist der finanzielle Mehraufwand einfach zu hoch! Diese Möglichkeit schlossen wir also aus.

oder

Haus mit Keller (ohne Innendämmung) ohne Pumpe.


Wären wir nicht so gut von unseren Verwandten Markus und Daniela beraten worden (an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank!!!), hätten wir diese Entscheidung aus reiner Überforderung weit nach hinten geschoben. Ich bin mir sicher, dass wir uns darüber im Nachhinein geärgert hätten.
Es ist einfach Gold wert, Fachmänner bezüglich PV in der eigenen Familie zu haben!

In unserem Fall wird die Süd-Ost und Süd-Westseite des Daches mit deutschen hochkristallinen Solarmodulen mit Aluprofilrahmen des Fabrikats “Luxor 200 Watt“ belegt.
Ingesamt sind es 26 Module in schwarzer Optik (damit sich vor allem unsere gefiederten Freunde und die höher gelegenen Nachbarn an der schönen Optik erfreuen können :-) mit 5,2 KW/peak.
Der Wechselrichter ist von“ Kostal Piko“ mit dreiphasiger Netzanbindung.

Bezüglich weiterer Infos werden wir in einigen Tagen von Herrn Weixler der Firma Stiefenhofer Photovoltaik GmbH beraten.
Wir sind auch gespannt, was die neuesten Wärmeschutzberechnungen von Büdenbender ergeben. Nach dem letzten telefonischen Stand hätte nicht mehr viel zur KFW 40 Förderung gefehlt :-)